Am vergangenen Sonntag startete der erste digitale Erfahrungsaustausch von Eltern und Jugendlichen in Zeiten des Lockdowns.

"Für viele Eltern ist die Vereinbarkeit von Beruf und die Betreuung der Kinder eine große Herausforderung. Unterschiedliche digitale Lernplattformen der Schulen, häufige Rückfragen der Kinder bei Aufgaben und die Anforderungen im Beruf machen diese Zeit extrem belastend", fasst Johannes Waldmann, der zu diesem Austausch eingeladen hatte, zusammen.

Viele Schülerinnen und Schüler machen sich zudem Sorgen vor den anstehenden Abschlussprüfungen.

"Das Homeschooling ist kein gleichwertiger Ersatz für Präsenzunterricht. Zudem fehlen soziale Kontakte. Mir helfen Lerngruppen, weil man so über die Themen sprechen kann und gleichzeitig in Kontakt kommt", teilt Anna Nettlenbusch einen Tipp für Abschlussschüler.

Insgesamt wurde in der Runde der Distanzunterricht in Videokonferenzen und nach Stundenplan positiv bewertet, weil so eine klare Struktur mit persönlichem Austausch ermöglicht wird.

Jens Wortmann vom Kreissportbund hielt zudem spannende Ideen für den Freizeitbereich bereit. "Es gibt im Internet viele Ideen von Vereinen. Beispielsweise werden digitale Schnitzeljagden oder QE-Code Rallyes angeboten. Das ist ein Ausgleich an der frischen Luft", so Wortmann.

Hoffnung machte sich die Runde, dass zukünftig klare Regeln für Arbeitgeber und Beschäftigte zum Beispiel im Bereich des Homeoffice gelten.

Das nächste Treffen findet am Sonntag, 24.01. um 17 Uhr statt. Der Link zur Veranstaltung findet man auf www.johannes-waldmann.de.

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