Die aktuelle Situation ist geprägt von großer Unsicherheit. Viele Vereine und andere Träger im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit stellen sich die Frage, ob sie in die Planung ihrer traditionellen Angebote in den Ferien einsteigen sollen bzw. bereits aufgenommene Planungen fortführen sollen.

"Wir wissen alle nicht, ob bereits im Sommer Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden können. Allerdings sollten wir all jene unterstützen, die sich auf den Weg der Planung begeben und Sicherheit beispielsweise in der Frage möglicher Stornokosten geben", erläutert Johannes Waldmann, SPD-Fraktionsvorsitzender im Kreistag und Bundestagskandidat, das Anliegen.

Wir schlagen deshalb vor:

  1. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Ferienfreizeiten gefördert. Diese Förderung sollte auch im Falle von kurzfristigen Stornierungen laufen.
  2. Alle Träger, die in der Vergangenheit Ferienfreizeiten durchgeführt haben, werden in 2021 erneut angeschrieben und über die Übernahme möglicher Stornokosten im bisherigem Förderumfang informiert. So geben wir den Organisatoren Sicherheit und fördern die schnelle Wiederaufnahme der Vereinsaktivität.
  3. Zudem soll geprüft werden, ob zusätzliche Mittel zur Abfederung von möglichen Stornogebühren notwendig sind, um allen Vereinen die Planung von Ferienfreizeiten zu erleichtern.

Zum Hintergrund:
Kinder- und Jugendfreizeiten mit jungen Menschen sollen der Erholung und Entspannung, der Selbstverwirklichung und der Selbstfindung dienen. Die Maßnahmen sollen außerhalb des Familienverbandes die seelische, geistige und körperliche Entwicklung fördern, die Erfahrung sozialer Beziehungen untereinander vermitteln und soziale Benachteiligungenausgleichen.

Unter diesen Voraussetzungen fördert der Kreis Coesfeld entsprechende Angebote mit einem Zuschuss von 3,50 € pro Tag und Teilnehmer.

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