Die Belange von Arbeitnehmer*innen und Jugendliche sind zwei zentrale Schwerpunkte bei der Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion Coesfeld. In diesem Zusammenhang pflegt die Fraktion einen engen Kontakt mit den Gewerkschaften. So war am Dienstag (21.04) die Jugendbildungsreferentin der DGB Region Münsterland Janna Frydryszek zu Gast in der Fraktion. Gemeinsam mit den Fraktionsmitgliedern sprach die Jugendbildungsreferentin über die Situation von Arbeitnehmern und Jugendlichen im Kreis Coesfeld. Dabei ginge es auch um die Themen Mindestlohn und Entfristung. Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro wird dabei als wichtiger Schritt gesehen, um dafür zu sorgen, dass Arbeit auch zum Leben reicht. Ebenso wurde das Thema der Entfristung angesprochen.

Große Einigkeit bestand in der Runde darin, dass die Befristung von Arbeitsverträgen zurückgedrängt werden müsse, um Arbeitnehmer*innen eine klare Perspektive zu eröffnen. Gerade junge Menschen leiden unter dieser fehlenden Planungssicherheit bei befristeten Arbeitsverhältnissen in einer Lebensphase, in der etwa die Familienplanung ansteht. „Die Kreisverwaltung selbst ist hier kein gutes Vorbild“, merkt Fraktionsvorsitzender Johannes Waldmann an. „Eine Initiative der SPD für Entfristungen in der Kreisverwaltung wurde leider vor einigen Wochen bei den Haushaltberatungen mit den Stimmen von CDU und Grünen abgelehnt.“ Am Ende des Gesprächs vereinbarten die Kreistagsfraktion und Janna Frydryszek weiterhin, für den fachlichen Austausch und der Planung kommender Initiativen, im engen Kontakt zu bleiben.

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