André StinkaAndré StinkaDie vorgelegten Vorschläge der Landesregierung zur schrittweisen Wiederaufnahme des Schulbetriebs sind ungeeignet und lassen viele wichtige Fragen offen.

"In der Kommunikation von Ministerpräsident Laschet und Schulministerin Gebauer erleben wir ein Durcheinander von Aussagen und Forderungen, die sich widersprechen und vieles offen lassen. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer sind die Leidtragenden", kritisiert Andrè Stinka MdL und SPD-Unterbezirksvorsitzender.

"Es ist völlig unklar, wie die Landesregierung einen umfassenden Infektionsschutz einhalten will. Wichtige Fragen zur Hygiene, zum Umgang mit Risikogruppen von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern, zu ausreichend Desinfektionsmittel oder zu ausreichenden Schulbussen bleiben unvollständig bzw. unbeantwortet", so Johannes Waldmann, stellvertretender SPD-Unterbezirksvorsitzender.

Johannes WaldmannJohannes WaldmannDie Ministerin verstrickt sich zudem in Widersprüchen in der Frage der Abschlüsse und deren Anerkennung. So soll es im Notfall explizit möglich sein, dass Abschlüsse auch nach bislang erbrachten Leistungen durch die Ermittlung eines Durchschnitts vergeben werden. Die Ministerin schränkt allerdings sofort ein, dass dies Nachteile für die Schülerinnen und Schüler bedeuten würde.

"Was sollen die Schülerinnen und Schüler mit so einer Aussage der Ministerin anfangen? Verunsicherung pur und wenig glaubwürdig, wenn Abschlüsse aus anderen europäischen Ländern an deutschen Universitäten und Betrieben selbstverständlich anerkannt werden, obwohl dort keine Abschlussprüfungen stattgefunden haben", so Stinka.

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