Hubertus HeilHubertus HeilDie SPD im Kreis Coesfeld unterstützt die Forderung des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil und des Deutschen Gewerkschaftsbundes nach einer befristeten Anhebung des Kurzarbeitergeldes auf 80 Prozent der Nettoeinbußen.

"In dieser Ausnahmesituation muss die Politik für Sicherheit sorgen und die Einkommen vieler Familien sichern, weil Mieten und Rechnungen ja weiter bezahlt werden müssen", so Johannes Waldmann stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzender.

Die bisherige Regelung sieht 60 Prozent bzw. bei Familien 67 Prozent des Nettoverdienstausfalles vor.

Monika VerspohlMonika Verspohl"Das reicht insbesondere bei ohnehin schon niedrigen Einkommen vorne und hinten nicht aus. Herr Henrichmann und die CDU müssen ihre Verweigerungshaltung aufgeben", fordert Monika Verspohl, stellv. SPD-Unterbezirksvorsitzende.

Eine Anhebung würde bei einer längeren Fortdauer der Corona Krise gleichzeitig konjunkturelle Effekte haben und Kaufkraftverluste ausgleichen. Zudem hat Deutschland im europäischen Vergleich Nachholbedarf bei der Höhe des Kurzarbeitergeldes.

"In Österreich, Spanien oder Frankreich gelten schon heute höhere Ansätze für das Kurzarbeitergeld", so Verspohl und Waldmann abschließend.

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