Schon mit der Einführung der Kontaktsperre haben vor allem Pendler des ÖPNV, also Nutzer, der Busse und Bahnen mit einem reduzierten Angebot zu kämpfen gehabt.
Immer mehr Bundesländer, aber auch Städte in NRW wollen ausschließlich für den öffentlichen Verkehr eine Maskentragepflicht einführen und am Montag NRW jetzt auch in Gänze nachziehen. "Diese Entwicklung," so der SPD Landratskandidat Hermann-Josef Vogt, "muss dazu führen, dass wir die Nutzer von Bussen und Bahnen zumindest für diesen Zeitraum komplett entlasten."

Die Kreistagsfraktion der SPD sieht in der Eine Pflicht zum Tragen von Masken in Bussen und Bahnen ist eine erhebliche Einschränkung gegenüber den Nutzern anderer Verkehrsträger z.B. dem PKW. Dies kann dazu führen, dass ein Umstieg weg vom ÖPNV erfolgt. Die SPD Fraktion will dem entgegen wirken. "Einen entsprechenden Antrag werden in den Kreistag einbringen, mit dem gleichzeitigen Auftrag an den Landrat die entsprechenden Einnahmeverluste sowohl für die Verkehrsunternehmen als auch für den Kreis bei der Landesregierung einzufordern," stellt Hermann-Josef Vogt klar. "Die Beschränkungen durch Corona ist eine gesamt gesellschaftliche Aufgabe, dazu gehört auch der ÖPNV."

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